Death Valley in Las Vegas: Reise zu Nordamerikas tiefstem Punkt

Wunderwerke der Natur im Death-Valley-Nationalpark erleben

Steffen
29. Juli 2019
523 Bewertungen

 Ein Tagesausflug ab Las Vegas in den Death-Valley-Nationalpark mit seiner Wüstenlandschaft ist ein unvergessliches Highlight eurer Reise. Holt euch Tipps!

Das legendäre „Tal des Todes“ ist eine der unwirtlichsten Regionen der USA und zugleich eine der faszinierendsten Attraktionen im Westen des Landes. Von Las Vegas aus könnt ihr den Death-Valley-Nationalpark mühelos im Rahmen eines Tagesausflugs besuchen. Entweder nehmt ihr einen Mietwagen oder ihr schließt euch einer geführten deutschsprachigen Tour zu einigen der berühmtesten Orte im Death Valley an. Das hat den Vorteil, dass ihr euch ganz auf das Betrachten der einzigartigen Natur konzentrieren könnt und nicht auf die Straße und den Verkehr achten müsst.

DEATH VALLEY TOUR AUF DEUTSCH

Bizarre Felsformationen, Vulkankrater, Salzseen und vieles mehr in der Wüste erkunden

Death Valley Highlights – die Sehenswürdigkeiten

Eines vorweg: Das Tal des Todes ist zu weitläufig, um sämtliche Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Entweder plant ihr eine Zwischenübernachtung oder ihr beschränkt euch auf die interessantesten Highlights:

Furnace Creek

Death Valley aus Las VegasDas Visitor Centre des Death-Valley-Nationalparks in Furnace Creek ist ein idealer erster Anlaufpunkt, wo ihr nach der Fahrt von Las Vegas eine kleine Pause einlegen und euch mit Informationsmaterial versorgen könnt. Neben Hotels, Campingplätzen, einer Tankstelle und Einkaufsmöglichkeiten findet ihr hier den tiefstgelegenen Golfplatz der Welt. Auf ihm werden jährlich die Heatstroke Open (!) ausgetragen. Das überschaubare Borax Museum schildert die Geschichte der Borax-Förderung im späten 19. Jahrhundert.

Zabriskie Point

Zabriskie Point in Death VallyNur wenige Kilometer südlich von Furnace Creek findet ihr einen der schönsten Aussichtspunkte im Death Valley. Der vor neun Millionen Jahren ausgetrocknete Lake Zabriskie hinterließ eine einzigartige Mondlandschaft, die u. a. im gleichnamigen Film aus dem Jahr 1970 verewigt wurde.

Badwater Basin

Badwater Basin in death valleyBadwater ist der tiefste Punkt der USA in einer riesigen Salzpfanne. Diese entstand durch die Austrocknung eines Sees vor 3.000 Jahren. Auch heute noch bilden sich nach Regenfällen immer wieder flache Seen, die anschließend austrocknen und neues Salz hinterlassen. Ein Spaziergang über die Salzfläche ist ein einzigartiges Erlebnis. Vom Aussichtspunkt Dante’s View genießt ihr den schönsten Ausblick über das Badwater Basin, der die ziemlich lange Anfahrt mehr als rechtfertigt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Basin ragt der 3.366 Meter hohe Gipfel des Telescope Peak in den Himmel.

Ubehebe Crater

Ubehebe Crater in Death ValleyIm Norden des Nationalparks könnt ihr den beeindruckenden Ubehebe Crater – das spricht sich: You-Bee-Hee-Bee – bewundern. Der vulkanische Krater weist einen Durchmesser von 1 Kilometer auf und ist bis zu 230 Meter tief. Sein Alter wurde kürzlich auf nur 800 Jahre geschätzt. Er entstand, als kochend heißes Magma an die Erdoberfläche stieg und das Grundwasser in kürzester Zeit verdampfte. Ein Wanderweg führt zum Boden des Kraters. Von hier habt ihr den besten Blick auf die unterschiedlich gefärbten Sedimente.

Racetrack Playa

Racetrack Playa Death ValleyEine schmale Straße führt vom Ubehebe Crater zur Racetrack Playa, einem ausgetrockneten See. Der Erdboden besteht aus sechseckigen Polygonen in verblüffender Gleichmäßigkeit. Die größte Attraktion hier sind die sogenannten Sailing Stones – Steine, die sich selbstständig über den Boden bewegen und dabei lange Spuren im Erdboden hinterlassen. Magie steckt übrigens keine dahinter. Die Bewegung kommt zustande, wenn sich hauchdünne Eisschichten bilden und der Wind die Steine über das glatte Eis bewegt.

Rhyolite Ghost Town

Death Valley Rhyolite Ghost TownDie Siedlung Rhyolite entstand 1905 während des kurzlebigen Goldrausches im Death Valley. Nur 15 Jahre später war sie bereits wieder komplett verlassen. Die leer stehenden Bauten wurden von Hollywood als Filmkulisse genutzt. Heute vermitteln euch die Ruinen ein spannendes Bild des authentischen „Wilden Westens“.


Death Valley: Touren und Tipps für den Ausflugstag

Egal, ob geführte Tour in der Kleingruppe oder Mietwagenausflug: Denkt unbedingt daran, euch ausreichend mit Getränken zu versorgen. Eine Kopfbedeckung und Sonnencreme zum Schutz gegen die Sonne sind auch in den Wintermonaten auf jeden Fall notwendig, da sich nirgendwo Schatten finden lässt.

Seid ihr auf eigene Faust unterwegs, solltet ihr euch vorab Orte mit Einkaufsmöglichkeiten und Tankstellen markieren, denn die Straßen führen oft viele Meilen durch ein großes Nichts. Auch eine gedruckte Straßenkarte sollte zu eurer Ausstattung gehören, da Mobilfunkempfang im Death Valley nicht überall gewährleistet ist. Hat euch die Reiselust gepackt? Dann wünschen wir viel Spaß und eine erlebnisreiche Zeit in der Wüstenregion!

1.Option

Death Valley tourAb Las Vegas: Death Valley Tour auf Deutsch

  • Dauer: 9 Stunden
  • Voucher: Ausgedruckter oder mobiler Voucher akzeptiert
  • Sofortige Bestätigung
  • Reiseleiter/in: Deutsch
  • Abholung: Abholung am Hotel zwischen 7:00 und 8:00 Uhr

DEATH VALLEY TOUR AUF DEUTSCH

2. Option

Death Vallley TagesauslugDeath Valley NP 1-Tages-Tour in kleinen Gruppen ab Las Vegas

  • Dauer: 1 Tag
  • Voucher: Ausgedruckter oder mobiler Voucher akzeptiert
  • Sofortige Bestätigung
  • Reiseleiter/in: Englisch / Broschüren: Deutsch
  • Abholung: Abholung und Rücktransfer für Hotels innerhalb von 4 Km vom Strip

DEATH VALLEY NP 1-TAGES-TOUR


Heiß, heißer – Death Valley: Klima

Der Legende nach erhielt die menschenleere und oft extrem heiße Region ihren Namen, nachdem eine Gruppe Siedler auf dem Weg nach Kalifornien im Jahre 1849 wochenlang im Tal herumirrte, ehe sie den Ausweg fand. In dieser Zeit kamen 13 der Pioniere zu Tode. Vollkommen menschenfeindlich ist die Wüste jedoch nicht. Amerikanische Ureinwohner vom Stamm der Timbisha leben bereits seit Jahrhunderten im Death Valley.

Death Valley und das benachbarte Panamint Valley gehören zu den tiefsten Tälern der USA. Am tiefsten Punkt befindet ihr euch 85,95 Meter unter dem Meeresspiegel. Da die Täler von hohen Bergen umschlossen sind, können hier sehr hohe Temperaturen auftreten. In Furnace Creek wurde die höchste je auf der Erde ermittelte Temperatur gemessen: Am 10. Juli 1913 stieg das Thermometer auf 56,7 Grad Celsius. In den Sommermonaten liegen die Temperaturen oft wochenlang über 40 Grad Celsius, und 2013 wurden wieder einmal 54 Grad Celsius gemessen. Hitzeempfindliche Besucher sollten die Zeit zwischen Mai und September also eher meiden. Angenehm gestaltet sich ein Besuch in den Wintermonaten bei Durchschnittstemperaturen von 20 bis 25 Grad Celsius. Im Frühling verwandelt das Wasser der Schneeschmelze das Tal in endlose wunderschöne Blumenwiesen, die an die Alpen erinnern.

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